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Frau Müller muß weg – neu

Beschreibung und Rezension zum Film und Theaterstück Frau Müller muß weg geschrieben von Sönke Wortmann aus dem Jahr 2015

Dominic vom-Residenz-Garten®

Ein Projekt von
Marion Schanné
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eingetragen beim deutschen Patent- und
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Marion Schanné – Herausgeberin

  • Wie social media mein Leben verändert hat

mit einem Vorwort von Dominic v.R.

Auf und ab im Nebel

Kurzgeschichten – Texter

Wie sollte Edgar seiner Frau erklären, was er Nachts um halb fünf auf der Straße machte? Die treue Seele glaubte ihren Gatten auf Bildungsreise in USA, dabei war er in der Parallelstraße bei seinem Freund Hugo. Der hatte ihn rausgeschmissen. Edgar lief im Nebel auf und ab und wußte nicht mehr ein noch aus.

Irgendetwas stieß an seinen Fuß. Er glaubte seinen Augen nicht zu trauen, als er einen weißen Golfball erkannte.
Gleichzeitig tönte eine Stimme durch die Dunkelheit. „Lenny Lenny wo bist du nur?“ Im gleichen Moment sprintete ein Dackel auf Edgar zu, schnappte seinen Golfball und flitzte weiter.
Edgar dreht sich in die Laufrichtung des kleinen Hundes und wurde beinahe von einer Frau umgerannt.
„I´m sorry“ japste die ältere Dame „mein Hund ist mit sein´ Golfball weggerannt.“
„Da lang!“ Bestimmte Edgar die Richtung und rief ebenfalls nach dem kleinen Ausreißer.

Eine Straße weiter lag Lenny mitten auf dem Bürgersteig. Tiefenentspannt kaute er auf seinem Bällchen, als wäre das alles ganz normal.
„LENNY“ schrie seine Besitzerin vor Freude und Erleichterung, „endlich! Du Süßer, Du!“

Edgar stand ziemlich verlegen daneben. Mit Hunden kannte er sich gar nicht aus und die Besitzerin hatte seine Anwesenheit scheinbar vergessen.
Schulterzuckend lief Edgar weiter.
„Hey, Sir, you… Sie, so warten Sie doch!“ Lenny und sein Frauchen liefen ihm hinterher.

Edgar wandte sich der Dame zu, die sich mit adligem Namen vorstellte.
„Ich bin Christin O´Stonnor, Lady of O´Stonnor Castle in Scotland – wo der beste Whisky der Welt gebrannt wird.“
„Oh“ mehr brachte Edgar nicht heraus.
„O´Stonnor. Aber sagen Sie gerne Christin zu mir.“

„Äh, ja, also ich bin Edgar. Edgar Müller aus der Hasengasse und …“ Weiter kam er nicht, denn in seinem Schuh, so ein Slipper aus dem Discounter, wurde es seltsam warm.
Edgar schaute nach unten, Christin folgte seinem Blick und… oh nein!
Lenny hob Beinchen. An Edgar´s Bein.

„Oh je, kommen Sie mit, Edgar, das kriegen wir wieder hin.“

Christin nahm Edgar mit in die Pension, wo sie mit Hund ein Zimmer bekommen hatte. An der Rezeption mietete Sie ein weiteres Zimmer, wo Edgar sich frisch machen konnte.

Derweil ließ Christin Frühstück für zwei Personen servieren und sperrte Lenny in ihrem Zimmer ein. Der Speiseraum ist für Hunde leider verboten.

Nach einer kleinen Weile kam Edgar an Christin´s Tisch und wollte ihr sein Leid klagen. Wie ein kleiner Junge stotterte er verlegen herum, als er erklären wollte, warum er nachts im Nebel auf und ab gelaufen war.

Christin verstand nur soviel, daß Edgar seine Frau mit einem Wellnesswochenende überraschen wollte.
Damit er alles ordentlich planen und organisieren konnte, hatte Edgar seiner angetrauten Ilse vorgeflunkert, dass sein Chef ihn ein paar Tage zu einer Fortbildung nach New York geschickt hätte.

„Ah, okay,“ machte Christin bedeutungsvoll, als Edgar seinen Redefluss unterbrach. „Edgar, bitte entschuldigen Sie mich ein paar Minuten.“

An der Rezeption veranlasste Christin die Buchung von zwei Flügen nach Schottland. Telefonisch wies sie ihren Chauffeur an, zur Ankunftszeit am Flughafen zu sein, um zwei Hausgäste in Empfang zu nehmen. Das Ehepaar aus Deutschland würde ein paar Tage das Gästehaus bewohnen.

Der Portier überreichte Christin die Tickets samt Rechnung. Christin bezahlte und schritt gutgelaunt wieder an den Frühstückstisch.
Edgar hingegen wurde mit jeder Minute die er warten musste trauriger und hätte am liebsten mit der Faust auf den Tisch gehauen oder losgeheult… weil er in seinen Augen alles verbockt hatte.
Wie sollte er seiner Ilse das alles erklären?

„So, mein lieber Edgar,“ Christin merkte deutlich, welche Gefühlsschwankungen Edgar grade durchmachte, „jetzt bestellen Sie Ihre liebe Ilse um 11.30 Uhr auf den Airport, Sie beide fliegen um 13Uhr in ihr Weekend.“
Edgar saß mit offenem Mund da und Christin legte die Tickets vor ihn hin. Dabei lächelte sie herzlich: „Ich muß jetzt zu Lenny. Seien Sie bitte pünktlich am Flughafen!“

Kurzgeschichten Texter

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