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Frau Müller muß weg – neu

Beschreibung und Rezension zum Film und Theaterstück Frau Müller muß weg geschrieben von Sönke Wortmann aus dem Jahr 2015

Dominic vom-Residenz-Garten®

Ein Projekt von
Marion Schanné
©   Dominic vom-Residenz-Garten®
eingetragen beim deutschen Patent- und
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Marion Schanné – Herausgeberin

  • Wie social media mein Leben verändert hat

mit einem Vorwort von Dominic v.R.

Hunde … Lauser´s lustige Erzählungen 6

lustige Hunde Geschichte

Hunde wie im richtigen Leben…

Angst – was ist das denn?
Hallo und ein frisch genesenes “Wuff” von eurem Lauser!

Den nachmittäglichen Gassigang fand ich heute ziemlich daneben. Anstatt meine Freunde auf der Hundewiese treffen zu dürfen, kramte die Chefin meinen Impfausweis aus der Schreibtischschublade. “Lauser, die Jahresimpfung ist fällig! Wir gehen zum Tierarzt!”

Nun muss ich sagen, der Herr Doktor ist wirklich sympathisch. Seit der letzten Impfung gelte ich in der Praxis allerdings als Angstpatient. Wieso? Keine Ahnung! Vielleicht, weil ich – schwupps – vom Behandlungstisch hüpfte und mich in einem offenstehenden Kaninchenkäfig unsichtbar machen wollte. Das Manöver ging gänzlich schief! Unsichtbar wurde ich nicht; stattdessen pappte der Käfig so fest auf meinem Schädel, wie der Deckel auf einem Einmachglas. Nichts ging mehr! Die Chefin und zwei Arzthelferinnen redeten beruhigend auf mich ein, während der Doc in mühsamer Geduldsarbeit die Kleintierbehausung auseinander schraubte. Dieser meisterhaften Handwerkerleistung verdankte ich gute zwanzig Minuten später einen freien Kopf! Um die Impfung kam ich natürlich nicht herum …

Dieses Jahr gelobte ich Besserung. Schließlich bin ich kein Weichei! Angst ist für mich ein Fremdwort! Cool und relaxt würde ich mir meinen Piekser abholen! Der Hund von Frau Borgmann kriegt das doch hin. Heini ist die Miniaturausführung eines Mini-Yorkies. Den überragen selbst die Gänseblümchen auf der Hundewiese!

Mutig und tief durchatmend betrat ich drei Meter hinter meiner Chefin – mehr Abstand gab die Leine nicht her – die Praxis. Die Tierarzthelferin begrüßte uns gleich an der Eingangstür. “Einen Moment dauert es noch, Frau Steinbach. Vielleicht setzt sich Lauser derweil kurz auf die Waage. Er scheint ein wenig zugelegt zu haben. Ich möchte das aktuelle Gewicht auf der Karte vermerken.“ ZUGELEGT??? ICH??? Hoffentlich hatte diese inkompetente Feststellung nicht die Verordnung eines Diätfutters zur Folge. Die Waage zeigte fünfunddreißig Kilo, na ja, plus zweitausend Gramm Winterbevorratung. “Lauser! Siebenunddreißig Kilo! Da hast du ja tatsächlich etwas zugenommen. Wir werden die Leckerchen reduzieren müssen!” WIR bedeutete ICH, weil die Chefin garantiert nicht ab heute auf ihre Schokolade verzichten würde! Für wie dämlich halten die Menschen uns Hunde eigentlich manchmal?

Das Wartezimmer war bedrohlich leer. Lediglich eine ältere Dame mit einer Perserkatze und ein junges Mädchen mit einem Kanarienvogel waren vor mir dran. Gefühlte fünf Sekunden später wurde ich aufgerufen. “Frau Steinbach mit Lauser!“, ertönte die sonore Stimme des Doktors. Schlagartig wurde mir total blümerant. Schwach und kraftlos versuchte ich, gegen dieses plötzliche Unwohlsein anzukämpfen. Das war keine Angst! DAS war der blitzartige Anflug einer schweren Erkrankung. Mir wurde schwindelig! Ich konnte nicht mehr laufen! Meine Pfoten versagten mir jeglichen Dienst! So sehr ich mich auch anstrengte, das Einzige, was mein von einer zur anderen Sekunde komplett geschädigter Körper hinbekam, war, regungslos auf dem Boden liegen zu bleiben. Mit Sicherheit hatte ich mir einen schweren Virus oder gar eine tödliche Krankheit eingefangen. Was für ein Horror! Vollkommen gesund war ich in die Tierarztpraxis marschiert, und eine viertel Stunde später sollte hier mein letztes Stündlein schlagen! Ich schwöre euch beim Leben meiner Frau Mama: Dieser Zustand hatte nichts mit Angst zu tun! Mein Ende nahte, ich spürte es ganz deutlich, hörte bereits die sanften Harfenklänge goldgelockter Engel! Dabei lag zu Hause auf dem Sofa noch ein nagelneuer Riesenbüffelhautknochen! Hätte ich doch ein Testament gemacht und meinem besten Freund Vincent das gute Stück vererbt! Zu spät! Platt wie eine Flunder lag ich, hilflos in einer Ganzkörperlähmung gefangen, auf dem sterilen Fliesenboden einer Arztpraxis! Was für ein jämmerliches Ende!
Wie durch Watte vernahm ich den Doktor: “Na, der hat ja wieder die nicht vorhandenen Hosen voll! Er kann so liegen bleiben. Für die Impfung muss er nicht auf den Behandlungstisch. Das würde den Angsthasen nur unnötig stressen!”, sprach‘s und piekste mich ins Nackenfell. Die Chefin kraulte mich beruhigend. “Lausi, fertig! Aufstehen! War doch nicht schlimm, oder?”
Der Doktor drückte der Chefin noch einen Futtersack in die Hand. “Frau Steinbach, in den nächsten zwei Wochen geben Sie dem Lauser bitte ausschließlich das Diätfutter. Dann hat er ruckzuck wieder sein Idealgewicht.“

Dachte ich es mir doch! Von wegen “Angstpatient“ …

Übrigens, die Sache mit dem Virus und der Ganzkörperlähmung war schon mysteriös. Nach dem Piekser erfuhr ich eine wundersame Sofortheilung. Hurra, ich konnte wieder laufen – was ich auch tat – und zwar schnurstracks Richtung Ausgangstür! Was einen alles anfliegen kann … tze, tze, tze.

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Texter Allerlei