Werbetexte – Verkaufstexte – Seo – Belletristik – Thriller – Fantasy – Ghost Writer – Rezepte – Reiseberichte – Pressemitteilungen
Residenzgarten®

Werbung

Bücher
Residenzgarten®

Erfolgreiche Pressearbeit im Internet
eBook – Sofort-Download
> hier klicken <

> Veganes Kochbuch <

Dezember 2018
M D M D F S S
« Nov    
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31  
Gratis informieren – kostet nichts
Frau Müller muß weg – neu

Beschreibung und Rezension zum Film und Theaterstück Frau Müller muß weg geschrieben von Sönke Wortmann aus dem Jahr 2015

Dominic vom-Residenz-Garten®

Ein Projekt von
Marion Schanné
©   Dominic vom-Residenz-Garten®
eingetragen beim deutschen Patent- und
Markenamt * Nizza Klasse 35 Verfassen von Texten

Residenzgarten®

eingetragen beim deutschen Patent- und
Markenamt * Markeninhaberin Marion Schanne Registernummer: 302018219796

Marion Schanné freunde@3-welpen.de

> fertige Texte kaufen


Rezepte
Bio Hundefutter ohne Getreide

*********************************

Unterhaltung:

Holen Sie sich kostenlos Ihre Leseprobe auf Amazon

Marion Schanné – Herausgeberin

  • Wie social media mein Leben verändert hat

mit einem Vorwort von Dominic v.R.

Pressemitteilung schreiben und veröffentlichen lassen

Pressemitteilungen schreiben und in rund 200 Presseportalen veröffentlichen lassen
Pressemitteilungen – VIP Backlinks > hier klicken <

Warum willst Du schreiben lernen?

Warum willst Du schreiben lernen?

Diese Frage lese ich auf meinem 17 Zoll Laptop-Monitor und denke laut: “Gute Frage, was soll ich darauf antworten?“

„Schreib´ leise“, mahnt mich mein Gewissen, „es ist 2 Uhr in der Früh.“ Erschrocken lausche ich hinaus in die Nacht. Puh, nochmal Glück gehabt!

Texterin Marion Schanne und andere freie Texter und Autoren.

Alles um mich herum ist still. Die Sterne blitzen am Himmel und der Mann im Mond hat heute frei. Jedenfalls sehe ich ihn nicht wie sonst freundlich zur Erde herunter lächeln. Axel, unser 12jähriger Rauhaardackel, liegt unter dem Gartentisch, den ich als Schreibtisch im Gartenpavillion aufgestellt habe.

Da sitze ich nun mit meinem ZitronenEistee mitten in dieser lauen Sommernacht und meditiere so vor mich hin. Soll ich wirklich einem wildfremden Tutor anvertrauen, warum ich schreiben lernen will? Wer ist er oder sie von deren konstruktiver Kritik ich profitieren will? Ist mein Tutor vielleicht die Nachbarin, die vom Fenster in ihrem Homeoffice die ganze Straße überwacht? Oder der Journalist in der Parallelstraße?

Ja, ich gebe es zu, die Entscheidung fällt mir sehr schwer. Zumal ich beruflich meinen Klienten eindringlich rate im Internet möglichst keine privaten Informationen an unbekannt zu geben.
Tagtäglich graben sich potentielle Cybermobbing-Opfer ihr digitales Grab weil sie gar so geschwätzig schreiben und sehr private Fotos veröffentlichen.

Dabei lernt doch schon jedes Kind zu Hause und in der Schule, dass es fremden Menschen nicht blind vertrauen darf. Mit spätestens 14 sind die meisten dieser Kinder als Teenager in den sozialen Medien zu finden. Und was machen sie da? Genau… da wird vom Frühstücksbrötchen bis zum ersten Kuss alles öffentlich gepostet – adieu Privatleben, es lebe der gläserne Mensch.

Erwachsene jeder Altersklasse stehen der jungen Generation da in nichts nach. Während die Jugend ins digitale Zeitalter hinein gewachsen ist, tun die älteren oft so, als wäre das Internet ihr Wohnzimmer.

In den sozialen Medien wird getratscht und oftmals gelästert bis der Arzt kommt. Oder bis eine Abmahnung von einem bis dato unbekannten Rechtsanwalt im Briefkasten liegt. Im schlimmsten Fall kommt es zur Anklage zum Beispiel wegen Verleumdung, Stalking, Geschäftsschädigung und in Österreich ist eine Klage gemäß nach § 107c StGB ( Cybermobbing ) möglich.

Wo endet freie Meinungsäußerung und wo beginnen herabwürdigende Beleidigungen? Cyber-Mobber und Mobbingopfer landen häufiger vor Gericht als man sich das vorstellt.

Meistens enden diese Verhandlungen mit Vergleichen, weil das Cybermobbing-Opfer sich zur Wehr gesetzt hat. Ein Vergleich ist für alle Beteiligten teuer.

Wenn Sie mich virtuell in das folgende Beratungsgespräch begleiten, dann werden Sie ein Verständnis dafür entwickeln, dass Psychoterror Folter auf höchstem Niveau ist.

„Help!“, mein Beratertelefon spielt den Beatles-Hit von 1965 und ich nehme das Gespräch gleich an: „Guten Tag, Sie sprechen mit Alexandra DC, was kann ich für Sie tun?“

Ein zartes, altes Stimmchen ertönt zaghaft: „Bitte helfen Sie mir, ich bin schon 91 und die bringen uns alle um.“

Uff, was ist das denn? Ein schlechter Scherz? Eine demente Omi? Oder ist wirklich jemand in Gefahr? Vor mir auf dem grauen Schreibtisch liegt eine Liste mit sämtlichen Notrufzentralen in ganz Deutschland.
„Würden Sie mir bitte Ihren Namen und Ihren Wohnort sagen,“ bat ich die Anruferin. Hoffnungsvoll lausche ich ins Wlan-nirwana und das unglaubliche geschieht, die Dame gibt mir die gewünschten Daten. Sie erzählt mir, daß sie seit 3 Jahren Witwe ist und in einer Seniorenresidenz lebt.

„Was hat Sie denn da jetzt auf die gute Idee gebracht mich anzurufen?“ frage ich in ihre Erzählung hinein und staune über die Geschichte der pensionierten Oberstudienrätin.
Insgeheim rechnete ich mit einem Krokodil unterm Bett oder etwas anderes halluziniertes dieser Art, was die alte Dame Angst erschreckt hat. Doch weit gefehlt.

„Wissen Sie, Alexandra, ich darf Sie doch so nennen, ja? Also das ist so, meine Tochter besucht mich jede Woche zweimal im Heim und wir gehen auch viel raus. Claudia bringt immer ihr Tablett mit, damit ich auch ein bisschen im Internet surfen kann. Als Claudia und ich gestern im Café Sonnenschein saßen, musste sie nochmal ans Auto. Ich wollte mir die paar Minuten Wartezeit mit surfen vertreiben und schaltete Claudia´s Tablett ein. Da hat mich fast der Schlag getroffen!“, die Stimme kippt, die gebildete Frau schluchzt aufgeregt und ich drehe die Meditationsmusik bei mir etwas lauter, damit die weinende Frau die beruhigende Melodie hören kann.

„Was haben Sie gesehen?“ frage ich leise voller Mitgefühl.

Langsam fängt sich die Anruferin wieder und berichtet: „Als ich auf das Tablett schaute war da eine Sofortnachricht, die das gesamte Display füllte!“ das Schluchzen wurde wieder verzweifelter. Stockend beschrieb sie die Message: „Ein animierter Totenkopf schrie mich an: geh´ sterben oder soll ich Euch alle holen???“ Erneut erlitt die Anruferin einen Weinkrampf. Mir ist klar, daß sie schnell, ganz schnell persönliche Hilfe braucht.
Auch Claudia braucht vermutlich dringend Hilfe.

Während Axel langsam wach wird und unterm Tisch hervor blinzelt wird mir bewußt, dass es schon gleich 5 Uhr ist und richtig, Nachbars Gockel Hahn weckt seine Hühner und die gesamte Nachbarschaft mit einem lauten „Kikeriki!“

Mein Monitor zeigt mir noch immer geduldig die nicht beantwortete Frage: „Warum willst Du schreiben lernen?“
Um gemobbten Menschen Unterstützung anzubieten, die aus irgendeinem Grund keine Helpline anrufen. Ist doch logisch, oder? Denke ich so bei mir und freue mich auf einen heißen Tee bevor ich meine Nachtwache beende.

Texterin Marion Schanne und andere freie Texter und Autoren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Texter Allerlei