Borreliose Test ja, Borreliose Impfung in Deutschland aktuell nicht. Zecken übertragen Borrelien

Borreliose ist grausam – es gibt aktuell noch keine Impfung gegen Borreliose in Deutschland, aber gegen FSME schon. Bei Verdacht stehen bewährte Borreliosetests zur Verfügung. Nach einem Zecken Biß empfiehlt es sich, einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Borreliose

Was man über Borreliose wissen sollte:

Borreliose, auch Lyme-Krankheit genannt, wird durch Borrelien (spiralig gewundene Bakterien) verursacht und durch Zecken übertragen.

Als natürliches Reservoir von Borrelien gelten in erster Linie Mäuse, aber auch Vögel und Haustiere können infiziert sein.

Überträger dieser Borrelien ist die Zecke Ixodes ricinus, besser aber als Gemeiner Holzbock bekannt. Um seine Entwicklungsstadien, Larve, Nymphe, erwachsene Zecke) durchlaufen zu können, muss er im Laufe seines 1,5 bis 4,5jährigen Lebens mehrere Blutmahlzeiten aufnehmen.

 

  • Wie steckt man sich mit Borreliose an?
  • Wie wirkt sich Borreliose aus?
  • Ist eine Borreliose heilbar?
  • Welche Schmerzen bei Borreliose?
  • Wie lange dauert eine Borreliose?

Borreliose – Borrelien, werden von Zecken übertragen

Überträger dieser Borrelien ist die Zecke Ixodes ricinus, besser aber als Gemeiner Holzbock bekannt. Um seine Entwicklungsstadien, Larve, Nymphe, erwachsene Zecke) durchlaufen zu können, muss er im Laufe seines 1,5 bis 4,5jährigen Lebens mehrere Blutmahlzeiten aufnehmen.

Dabei infizieren sich die Entwicklungsstadien der Zecke mit Borrelien.

Durchschnittlich etwa 10 % der Nymphen und 20 % der erwachsenen Zecken sind mit Borrelien infiziert, laut einer Studie.

Der Lebensraum der Zecken

umfasst Wälder, Busch- und Farnkrautlandschaften, Flusstäler, Gärten und Parkanlagen. Sie besiedeln den Boden und die bodennahe Vegetation bis maximal 1,50 m Höhe. Ihre Aktivität ist gebunden an hohe Luftfeuchtigkeit und warme Temperaturen.

Die Zeckensaison dauert je nach Witterung normalerweise von März bis Oktober.

Die Zecken werden in der Regel von bodennahen Pflanzen abgestreift und gelangen so auf den Körper.

Die Suche nach einer geeigneten Saugstelle kann bis zu einigen Stunden dauern. Kniekehlen, Leistenbeugen und Achselhöhlen sind da bestens geeignet. Hier ritzt die Zecke mit ihren Mundwerkzeugen die Haut ein und schiebt den Stechapparat hinein, mit dem sie sich auch in der Haut verankern kann.

Dabei gibt sie Sekrete ab, welche die Blutgerinnung hemmen und Schmerzen ausschalten.

Borreliose Impfung und Borrelien Test in Deutschland

Zecken können Borrelien auf Tiere und Menschen übertragen, die dann an Borreliose erkranken können.

Wo sind die Borrelien in der Zecke?

Die Borrelien befinden sich im Mitteldarm der Zecke. Sie werden durch Blut aktiviert. Mit zunehmender Saugzeit erhöht sich das Risiko, dass im Falle einer infizierten Zecke Borrelien aus dem Zeckendarm über die Speicheldrüsen in den Stichkanal und damit in den Menschen gelangen.

Untersuchungen zeigten, dass innerhalb der ersten 12 Stunden fast keine Übertragung des Erregers stattfindet.

Bei 3 bis 6 % der von einem Zeckenstich betroffenen Personen kommt es zu einer Infektion mit Borrelien.

Es lassen sich sodann Antikörper gegen Borrelien im Blut dieser Personen nachweisen.  Dies zeigt uns, dass sich das Immunsystem mit dem Erreger auseinandergesetzt hat.

Das Eintreten einer Infektion bedeutet aber nicht, dass sich zwangsläufig auch eine klinisch manifeste Erkrankung entwickelt.

Die Erkrankung auf Borrelien beläuft sich momentan in Deutschland auf unter 60.000 Fälle, laut dem Robert-Koch-Institut.

Bei der Borreliose unterscheidet man 3 Stadien:

Das Frühstadium kann sich in ca. 50 % der Infektionen in Form einer sich von der Einstichstelle ringförmig ausbreitenden Hautrötung darstellen. Eine akute Infektion kann sich auch in unspezifische Krankheitssymptomen wie Fieber, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen äußern.

Das Stadium 2

ist durch neurologische Beschwerdebilder, wie Hirnhautentzündung, Lähmung von Gesichtsnerven, sowie Erkrankungen des Herzens gekennzeichnet.

Im Stadium 3

stehen Gelenkentzündungen, Veränderungen der Haut und chronische Erkrankungen des Zentralnervensystems im Vordergrund. In jedem Stadium kann allerdings eine spontane Ausheilung erfolgen.

Wegweisend für die Diagnose der Borreliose sind die klinischen Symptome.

Antibiotika

sind wirkungsvolle Mittel, die dann eingesetzt werden. Da in Europa kein Impfstoff gegen Borreliose verfügbar ist, sollte das Zeckenstichrisiko minimiert werden.

Borrelliose vorbeugen:

Beim Aufenthalt in der Natur sollte man langärmlige Kleidung mit Bündchen tragen und auch lange Hosen, die in die Strümpfe gesteckt werden können.

  • Zudem sollte die Kleidung sehr hell sein, so dass man die Zecken leichter erkennen kann.
  • Zeckenabweisende Hautschutzmittel sind empfehlenswert.
  • Nach Rückkehr aus Wald und Wiese ist ein Absuchen des Körpers unverzichtbar.

Nymphen lassen sich vielleicht noch übersehen aber Zecken müssen dann umgehend mit einer Pinzette oder besser noch einer Zeckenzange entfernt werden.

Dabei ist möglichst dicht über der Haut an den Stechwerkzeugen anzufassen.

Keinesfalls darf der Zeckenleib gequetscht werden.

Dies würde die Übertragung der Borrelien begünstigen.

  • Nach dem Entfernen die Stelle sofort desinfizieren.

Beobachten der Einstichstelle noch ein paar Wochen danach ist anzuraten.

Borreliose ist nicht zu verwechseln mit der Frühsommerhirnhaut- oder Hirnhautentzündung (FSME).  Die FSME-Erreger zählen eher unter Viren, sind allerdings auch Zecken, die diese Krankheit übertragen.

Borreliose Impfung Borreliose Test beim Arzt und Zecken mit Borrelien lauern überall.

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