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Residenzgarten ® Ghostwriter München Frauen Roman von Evelyn

2. Kapitel – jetzt kostenlos online lesen

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2. Kapitel Frauen Roman von Evelyn

Und so hat Robert es nach langem Hin und Her mit den Behörden von wegen Artenschutz und Ausfuhrbestimmungen schließlich erreicht, dass er ihn mit nach Deutschland nehmen durfte.

Habe ich den Wunsch, Alfie anzufassen, wirklich laut geäußert?

Denn er öffnet tatsächlich das Terrarium, hebt die Schlange behutsam heraus. Wir haben uns nebeneinander auf einem kleinen Zweisitzersofa niedergelassen, er legt mir die Schlange in den Schoß.

Neugierig richtet sie ihren Kopf auf, mustert mich mit ihren dunklen Knopfaugen, züngelt dabei. Über die seidenglatte Haut streichend frage ich mich, wieder einmal, wieso so viele Leute Schlangen eklig finden, wo sie doch so faszinierend sind.

Martinas Stimme reißt uns aus diesem Moment der Zweisamkeit mit Alfie.

„Schatz, würdest du Alfie bitte zurück in sein Terrarium setzen? Sonst flüchtet uns noch die Hälfte unserer Gäste. Nicht alle sind so versessen auf deinen Schützling wie du.“

„Sollen sie doch flüchten, am besten alle, auch du!“, denke ich, wütend darüber, dass dieser schöne Moment so jäh zerstört wurde.

„Schon gut“, lenkt er ein, Alfie von meinem Schoß angelnd, ihn wieder zurücksetzend. „Außerdem wollte ich dir ja noch dein Wasser holen.“

Da stehe ich nun, mit meinem Wasserglas in der Hand, allein gelassen. Allein unter all den anderen Gästen, um die er als Gastgeber und Geburtstagskind sich ja auch kümmern muss.

Was hab ich denn erwartet?

Dass er den ganzen Abend lang nur für mich da ist? Ich schlendere hierhin und dorthin. Treffe auf viel zu viele Leute, die ich aus dem Krankenhaus kenne, mache Smalltalk, finde mich schließlich im Garten wieder. Dort toben die Kinder herum, nicht nur seine, eine ganze Meute, zusammen mit der zur Familie gehörenden Golden Retriever Hündin, die auf den Namen Sternchen hört. Ich ziehe mich etwas zurück, mag nicht im Mittelpunkt des Trubels stehen. Möchte erst recht nicht, dass man mir womöglich anmerkt, wie viel lieber ich hier und jetzt mit ihm allein wäre.

Groß genug ist der Garten ja, um Raum für mich allein zu haben. Keine Ahnung, warum, vielleicht, weil sie auch mal ihre Ruhe vor den tobenden Kindern haben will, aber Sternchen kommt auf mich zugetrottet. Ich beuge mich herab, streichle ihren Kopf. Sie leckt meine Hände. Wie gut, dass ich nur Jeans anhabe, bei denen es nicht drauf ankommt, ob sie Schmutz abkriegen.

Ich lasse mich einfach ins Gras sinken und die Hündin legt sich vertrauensvoll neben mir nieder, genießt es, von mir gekrault zu werden. Ob sie spürt, wie mich eine plötzliche Traurigkeit überkommt? Ob sie vielleicht sogar spürt, wie viel mir ihr Herrchen bedeutet? 

Ich schmiege mein Gesicht in ihr sahnegoldenes Fell, murmele leise:

„Weiß du eigentlich, wie gut du es hast?

Du kannst ihm deine Liebe ganz offen zeigen

und du wirst bestimmt auch von ihm geliebt. Und auf dich ist dabei niemand eifersüchtig.“

Na, da haben sich aber zwei lieb!“ Martinas Stimme, mal wieder.

Warum fahre ich beinahe schuldbewusst auf? Weil ich mit seinem Hund geschmust habe? Meine in Sternchens Fell geflüsterten Worte kann sie wohl kaum gehört haben. Ich werde rot, als hätte Martina mich bei etwas Verbotenem ertappt, rappele mich vom Rasen auf, während Sternchen sich ihrer Wege trollt.

„Ich wollte nur allen Bescheid sagen. Der Cateringservice ist da und hat das Büffet aufgebaut. Es gibt also gleich Essen.“

Wieder einmal trotte ich hinter ihr her, zurück zum Haus. Um Zeit zu gewinnen verschwinde ich noch schnell auf der Toilette, Hände waschen. Als ich zurückkomme, herrscht an der „Futterkrippe“ schon großes Gedränge. Ich stelle mich in der Reihe an, nehme mir Teller, Besteck, Serviette, verschaffe mir schon mal einen Überblick, was es alles Schönes gibt. Na, immerhin kein überzogenes Luxusfutter sondern ganz normales Essen.

Gutbürgerlich

sozusagen. So richtig Hunger hab ich gar nicht. Die Gesamtsituation schlägt mir irgendwie auf den Magen. Ich nehme mir nur etwas Gemüsegratin und ein kleines, vegetarisches Schnitzel, schaue mich nach einem Sitzplatz an der langen Tischreihe um und entdecke nur noch einen freien Platz, neben … IHM!

Robert hat mich entdeckt,

wie ich noch unschlüssig mit meinem Teller in der Hand herumstehe, winkt mich zu sich. „Hier, Evelyn, setz dich doch!“

Jetzt hab ich wohl keine andere Wahl mehr. So eng ist es, so dicht an dicht sitzen wir, dass sich unsere Knie unterm Tisch berühren. So ganz unauffällig, vom Tischtuch verborgen, mit ihm füßeln?

„Reiß dich zusammen!“, befehle ich mir, merke, wie ich schon wieder rot werde. Warum muss ich ausgerechnet diesen Mann lieben, wo doch so viele andere rumlaufen, die noch nicht verheiratet sind und auch ganz nett. Aber eben nur das, ganz nett.

Wer von denen kann ihm schon das Wasser reichen?

Ich zwinge mich, mich auf mein Essen zu konzentrieren und auf die Unterhaltungen, die locker über den Tisch fliegen. Bin froh, als das Essen zu Ende ist, ich meinen Platz in seiner allzu nahen Nähe wieder verlassen kann, ohne dass es unhöflich wirkt.

Erneutes Herumstehen, Herumschlendern, mit Getränk in der Hand Smalltalk machen. Keine Ahnung, wie sich das jetzt wieder ergibt, aber ich stehe direkt neben Robert, als Martina ihm sagt: „Schatz, ich glaube, wir brauchen Getränkenachschub. Sei doch so lieb und hol noch was aus dem Keller.“

War es, weil ich eben zufällig grad neben ihm stand, weil er mich in dem Moment angesehen hat und weil ich es von unserer beruflichen Zusammenarbeit gewohnt bin, ihm ohne viele Worte jederzeit zur Hand zu gehen? Jedenfalls begleite ich ihn ganz selbstverständlich in den Keller um ihm mit dem Heraufschleppen neuer Getränke zu helfen.

„Sei bloß vorsichtig, die Treppe ist tückisch“, warnt er mich.

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