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Residenzgarten ® Ghostwriter München Frauen Roman von Evelyn

8. Kapitel – jetzt kostenlos online lesen

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8. Kapitel Frauen Roman von Evelyn

Ausflug mit Hercules

So beständig sonnig und warm ist das Wetter bereits im Frühling, dass ich meine gute, alte Hercules wieder aus der Garage hole und in trauter Gemeinschaftsarbeit mit Hein startklar für die Schönwetterfahrfreuden mache. Früher gehörte die silberfarbene Asphaltfräse ihm und auch ich habe darauf meine ersten Fahrversuche gemacht. Dabei ist das Maschinchen nicht so ohne, denn natürlich haben wir sie so frisiert, dass sie locker 100 Km/h läuft.

Während wir gemeinsam

schrauben und polieren denke ich zurück, an früher. Selbstverständlich hatte Hein als der Ältere nun mal vor mir seinen Führerschein und eben die Hercules. Und klar bin ich als Sozia mitgefahren. Doch dabei blieb es nicht. Zunächst nur auf einsamen Supermarktparkplätzen am Wochenende hat Hein mich damit fahren lassen. Und sobald ich sicher genug war, haben wir in jugendlichem Leichtsinn auch so des Öfteren unsere Position als Fahrer und Sozius getauscht. Immer nur auf weniger befahrenen Straßen, aber wehe, wenn uns einer erwischt hätte! Dann hätte ich sicher nicht den heiß ersehnten Cavalier King Charles Spaniel Welpen zu Weihnachten bekommen, den ich mir so sehr wünschte.

Meinem Bruder nacheifernd

hab ich den Führerschein für Auto und Motorrad in einem Rutsch gemacht. Nachdem Hein sich was Schnelleres gekauft hat, ein richtiges Motorrad eben, satt unseres getunten Mopeds, hab ich Hercules übernommen und fahre damit, sobald das Wetter es zulässt. Wenn mir der Sinn danach steht, kann ich mir allerdings jederzeit die 1200er Suzuki Bandit von Hein ausborgen.

So fahre ich eines schönen Morgens zum ersten Mal wieder auf Hercules zur Arbeit. Mit dem Auto parke ich natürlich auf dem richtigen Parkplatz. Für Zweiräder, egal ob motorisiert oder nicht, gibt es extra Stellflächen. Und so treffen Robert und ich gleich morgens vor der Arbeit zusammen, während er sein Fahrrad abschließt und ich meine Hercules.

„Ja, hallo, seit wann bist du denn unter die Easy Rider gegangen?“, fragt er mich zur Begrüßung.

„Schon seit ich mit 18 den Führerschein gemacht hab.“

Er betrachtet Hercules skeptisch. „Ist aber nicht so ganz ungefährlich“, bemerkt er.

„Hast du etwa Angst, dass ich eines Tages in Einzelteilen hier eingeliefert werde und du mich wieder zusammen basteln darfst?“

Ungewöhnlich ernst erwidert er: „Glaub mir, ich habe schon genügend entsetzliche Folgen von Motorradunfällen gesehen. Viele davon mit tödlichem Ausgang. Der Gedanke, dass dir sowas passiert…“

Beschwichtigend lege ich meine Hand auf seinen Arm. „Robert, du machst dir ja wirklich Sorgen.“ Klar, ich weiß auch, dass Motorradfahrer gern als potentielle Organspender angesehen werden. Ist ne traurige aber wahre Tatsache. Schnell fahre ich fort: „Aber das brauchst du nicht. Ich fahre schon mein Leben lang unfallfrei und immer vorsichtig. Schlimme Unfälle können immer und überall passieren. Dann darfst du auch nicht mehr Fahrrad oder Auto fahren, dann darfst du gar nichts mehr machen.“

Du hast ja Recht, trotzdem…“

„Bist du je Motorrad gefahren?“

„Bewahre! Nein!“

„Würdest du es gern mal probieren?“

Zusammen mit dir?

„Klar, ich besorge dir den Helm von Hein, damit du gut geschützt bist und dann können wir von mir aus gleich morgen nach Feierabend eine Runde fahren. Wenn du überhaupt willst, heißt das.“

„Und wenn ich kneife hältst du mich für feige? Also gut, aber nur, weil ich weiß, dass ich dir vertrauen kann.“

„Ich würde dich nie für feige halten. Aber ich freue mich, wenn du mir genügend vertraust, um mein Sozius zu sein. Also morgen dann, den Helm bringe ich mit. Und jetzt lass uns mit der Arbeit anfangen, sonst müssen unsere Patienten unnötig lange warten.“

Hein schüttelt nur den Kopf,

als ich später am Tag bei ihm vorbeikomme und frage, ob er mir seinen Helm ausleiht. „Du und dein Herr Doktor zusammen auf Motorradtour. Na, ob das eine so gute Idee ist?“ Meinen Wunsch nach seinem Helm schlägt er mir trotzdem nicht ab und vorsichtshalber nehme ich seinen Nierengurt und seine Handschuhe auch noch mit. Sicher ist sicher.

Richtig geplättet

bin ich jedoch, als sich Robert anderentags zu unserer Ausfahrt einfindet. In so coolem Outfit habe ich ihn noch nie gesehen. Jeans, okay, die trägt er privat immer. Aber diese lässige Lederjacke und allen Ernstes … Cowboystiefel, die auch noch echt aussehen, nicht nachgemacht. Er amüsiert sich über meine Verblüffung und erklärt auf meine Frage nach der Herkunft der Stiefel: „Ja, die hat mir ein Kommilitone vor langer Zeit mal aus Amerika mitgebracht. Hab nur nicht so oft Gelegenheit, sie zu tragen.“

Ich helfe ihm,

den Nierengurt richtig anzulegen und die Verschlussschnalle vom Helm ordnungsgemäß zu schließen, gebe ihm eine kurze Einweisung.

„Füße auf die Fußrasten

und unbedingt oben lassen, auch wenn wir an der Ampel oder wo auch immer anhalten. Ich stelle meine Füße runter, du nicht! Gut festhalten, heißt, Hände um meine Hüften. Vor allem, immer mit meinen Bewegungen mitgehen. Nicht, dass ich mich in die Kurve lege und du versuchst, dich nach außen zu lehnen. Alles klar so weit, können wir?“

Er nickt,

obwohl er jetzt doch etwas unsicher wirkt. Ich sitze auf, er hinter mir und tut brav, was ich ihm gesagt hab. Für einen Moment schließe ich die Augen, genieße seine Nähe. So nah war er mir noch nie. Schenkel drückt an Schenkel, und er hält sich wirklich so richtig an mir fest. Doch jetzt heißt es, mich aufs Fahren zu konzentrieren. Schließlich will ich mich von seiner wunderbaren Nähe nicht so sehr ablenken lassen, dass ich am Ende doch einen Unfall baue.

Lautstark

erwacht der Motor zum Leben. Ich klappe den Seitenständer hoch, erster Gang und go. Zunächst drehe ich einige langsame Runden um den Parkplatz, damit er erst mal ein Gefühl dafür bekommt, wie es ist, Sozius zu sein. Nachdem er da hinten drauf aber ganz entspannt zu sein scheint, kein Anzeichen von Unbehagen zeigt, verlasse ich den Parkplatz und gebe Gas.

Ich fahre

ohne festes Ziel einfach drauflos. Nachdem ich das sichere  Gefühl habe, das wird mit ihm gutgehen, schlage ich den Weg zum Waldcafé ein, in Serpentinen den Berg rauf, einen herrliche Kurvenstrecke. Oben auf dem Parkplatz vom Café ist er doch ganz schön außer Atem. Wir streifen Helme und Handschuhe ab. Etwas wacklig ist er auf den Beinen, weil diese Art der Fortbewegung ihm ungewohnt ist.

Dennoch strahlt er mich an.

Wow, das ist ja der Wahnsinn. Jetzt kann ich endlich nachvollziehen, was die Leute am Motorrad fahren finden. Und diese tolle Erfahrung verdanke ich dir.“ Er nimmt meine Hände in seine, strahlt noch immer wie eine Christbaumbeleuchtung. „Dafür lade ich dich jetzt aber ins Café ein.“

Wir sitzen zusammen

auf der Terrasse des Waldcafés, gönnen uns was Kühles zu trinken, genießen ohne viele Worte diesen gemeinsamen Ausflug. Gehen schließlich noch ein kurzes Stück nebeneinander den am Parkplatz beginnenden Wanderweg entlang. Sein diskreter Blick auf die Uhr. „Musst du wieder zurück?“, frage ich bedauernd.

So leid es mir tut, ja.“

„Okay, dann lass uns wieder fahren. Von mir aus können wir das gern wiederholen und wenn du willst, dann leihe ich mir die Maschine von meinem Bruder. Dann erlebst du mal ein richtiges Motorrad. Dagegen ist der Kleine hier nur ein Spielzeug.“

„Hätte nie gedacht, dass ich das mal sage, aber von mir aus gern.“

In diesem Moment

fühle ich mich so rundum zufrieden wie sich sonst wohl nur Carlo fühlt, nachdem ich ihm eine Extraportion Katzenmilch in seinen Napf geschüttet habe, die er mit Genuss wegschleckt. Berührt Hercules noch den Boden auf unserer Rückfahrt? Mir kommt es vor, als würden wir durch die frühlingswarme Luft den Berg hinunter schweben. Dieser erste Ausflug mit Robert und Hercules ist vorbei.

Aber bald, ganz bestimmt ganz bald, werde ich ihn aufs Heins Suzuki Bandit mitnehmen.

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