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Residenzgarten ® Ghostwriter München Frauen Roman von Evelyn

9. Kapitel – jetzt kostenlos online lesen

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Eigentlich privat ( Residenzgarten ® eBook ) 

9. Kapitel Frauen Roman von Evelyn

Schöner geht immer

Wieder folgen Tage und Wochen, die so normal und unspektakulär wie immer sind. Doch dann fragt Robert mich eines Tages aus heiterem Himmel: „Steht dein Angebot noch, mich mal wieder auf dem Motorrad mitzunehmen?“
Keine Ahnung, welcher Teufel mich reitet, aber ich erwidere kess: „Aber nur, wenn es diesmal eine richtige Wochenendtour wird.“

Was macht er denn jetzt?

Er blättert doch tatsächlich durch seinen Kalender und murmelt vor sich hin: „Nein, da habe ich Dienst in der Notaufnahme … dort übernehme ich die Wochen-endschicht… aber da dürfte es gehen.“ Zu mir aufblickend fährt er fort: „Hier, da habe ich bereits am Freitag frei und das ganze Wochenende. Wenn du dir auch den Freitag freinimmst…“

Kaum zu glauben,

aber es ist ihm wirklich ernst. Ebenfalls auf den Kalender schauend sage ich: „Und Donnerstag ist die Sprechstunde nur bis Mittag. Dann könnten wir uns gleich nach Feierabend auf den Weg machen, kämen so in 6 – 7 Stunden an.“

„Und wo kommen wir an, wenn ich fragen darf? Bei den prächtigen Cavalier King Charles Spaniel aus Bietigheim bei Rastatt oder im Elsass vielleicht bei Kojaks Familie?“ witzelte Robert herum.

Ich erzähle ihm von Paula, meiner Cousine, die es geschafft hat, tatsächlich ihren Kindertraum wahr werden zu lassen. Paula ist drei Jahre jünger als ich, die Tochter von Vaters Schwester, und früher haben unsere Familien öfters zusammen Urlaub gemacht, auf dem Bauernhof in diesem idyllischen, bayrischen Dorf.

Wir Mädels

sind, begleitet von unserem getreuen Beschützer Hein, kreuz und quer durch die Gegend gestromert, haben den Kuhstall und die umliegenden Wiesen, Wälder, Seen und Flüsse erkundet. Dort auf dem Hof gab es auch einen Jungen in unserem Alter, Ernst, mundartlich liebevoll Ernschtl genannt. Und wann immer es seine vielfältigen Aufgaben, die er als Junge schon auf dem Hof übernehmen musste, erlaubten, war Ernschtl bei unseren Ausflügen mit von der Partie.

Paula war total vernarrt in ihn.

Und so, wie ich immer gesagt habe: „Wenn ich groß bin, dann heirate ich Hein“, so pflegte Paula stets zu sagen: „Wenn ich groß bin, dann heirate ich Ernschtl und ziehe zu ihm auf den Bauernhof.“

Nur musste ich beizeiten einsehen, dass sich mein Kindertraum so nicht erfüllen würde, wohingegen Paula Ernst mit Ernst machte. Sie ist seit zehn Jahren mit ihm verheiratet, die Chefin von ungezählten Kühen, glücklichen Freilandhühnern und zig halbwilden Katzen und dem riesigen, tapsigen Hofhund, der nur so tut, als wäre er gefährlich.

Routiniert fährt sie selbst

die größten Trecker mit allerlei Gerät im Schlepp, sorgt dafür, dass es den Feriengästen gut geht und ist obendrein noch glückliche Mama von Ernschtl Junior. Ihr Bauernhof in diesem kleinen Dorf, welches nach all den Jahren noch genauso aussieht wie in meiner Kindheit, ist auch heute noch mein liebstes Urlaubsziel. All das erzähle ich Robert, um ihm unseren Wochenendtrip dorthin schmackhaft zu machen.

„Evelyn, du schwärmst ja richtig“, bemerkt er, als ich mit meinen Schilderungen zum Ende gekommen bin.

„Oh ja, nirgends hab ich mich je so wohl gefühlt wie dort. Wozu in die Ferne schweifen, wenn das schönste Ziel, das ich mir vorstellen kann, so nah liegt?“

„Na, dann solltest du es mir wirklich zeigen.“

„Und was ist mit Martina und den Kindern?“ Verdammt, warum musste ich das fragen? Ist doch schließlich nicht mein Problem! Doch er antwortet ganz ruhig: „Martina wird in diesem Zeitraum ebenfalls nicht da sein. Ich kann mir ja nicht andauernd so viel Urlaub nehmen, sie möchte aber gern mit den Kindern mal wieder raus, was anderes sehen. Sie verbringt einige Zeit bei ihren Eltern.“

„YEEHAW!“, jubele ich

innerlich. Jetzt muss ich nur noch Paula anrufen und darauf vorbereiten, wann wir bei ihr eintrudeln, Hein verklickern, dass er mir dann sein Motorrad leiht und einem Wochenende, welches garantiert unvergesslich wird, steht nichts mehr im Wege.

Hein schüttelt nur den Kopf,

als ich ihm von dem geplanten Ausflug erzähle. „Evelyn, Evelyn, wohin soll das noch führen? Ich weiß, du hast nie auf mich gehört, wenn es um deinen Halbgott in Weiß geht, aber willst du dir das wirklich antun?

Egal, was an diesem Wochenende

zwischen euch passiert oder auch nicht passiert, aber glaubst du wirklich, dass er sich danach auf einmal von seiner Martina scheiden lässt, um dann dich zu heiraten? Und hast du dich je gefragt, ob du ihn noch so achten und wertschätzen könntest, wenn er seine Frau leichtfertig mit dir betrügen würde, sich deinetwegen von ihr trennen würde?“

Obwohl ich weiß, dass er Recht hat, schreit alles in mir: „Aber wenn er es doch aus Liebe zu mir tut und mit ihr nur noch der Form halber zusammen ist!“
Heißt das jetzt, du leihst mir deine Suzuki nicht?“, frage ich niedergeschlagen.

„Würde das was ändern? Dann würdest du trotzdem fahren, die Strecke mit Hercules auf dich nehmen, wie ich dich kenne. Nimm trotzdem meine Warnung mit auf den Weg, dass du so oder so enttäuscht werden wirst. Und, bevor du fragst, selbstverständlich sorge ich in der Zeit dafür, dass dein Carlo nicht verhungert.“

Ach, mein lieber, großer, fürsorglicher Bruder! Ich nehme ihn in den Arm, wir drücken und halten uns ganz fest. Leise sage ich zu ihm: „Ich weiß, dass du Recht hast und ich weiß, dass du es gut mit mir meinst. Aber, wenn ich diesen Ausflug mit ihm nicht mache, dann werde ich mich ewig fragen, was ich versäumt habe, wie es gewesen wäre, wenn… Also, lass mich diesen Fehler machen und sei einfach für mich da, wenn ich hinterher jemanden zum Ausheulen brauche.“

„Das bin ich doch immer“, sagt er und gibt mir einen freundschaftlichen Klaps.

„Wenn wir schon dabei sind, leihst du Robert auch deine Motorradkombi?“

„Ist der ihm nicht zu groß? Dein Robert ist doch kaum größer als du.“

„Ach, wird schon passen.“

Dann ist er da, der große Tag.

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